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Wie kamen sonst die hohen Schenker darauf, dem Borsenverein dentscher Buchhandler ein so gro13artiges Geschenk zu machen? Da13 sie die Schenkung auch aufrecht erhalten wiirden, wenn der Borsenverein die freie Auswahl der Stadt fiir die Errichtung dieser Deutschen Biicherei verlangen wiirde, ist natiirlich ausgeschlossen. Vom Standpunkt der Sachsischen Staatsregierung und der Stadt Leipzig ist der Entschlu13, ein so gro13es Geschenk zu machen, wohl verstandlich, und wenn der Borsenverein deutscher Buchhandler angesichts einer solchen Schenkung damit einverstanden ist, da13 Leipzigs zentrale Stellung im Buchhandel durch eine neue Einrichtung befestigt wird, so vermag zunachst niemand eine Einwendung zu erheben.

Was dann geschehen ist, iibergehe ich. Vergangenes mag auf sich beruhen! Genug, daB der Plan, in Leipzig d~e deutsche Nationalbibliothek zu ernchten, fallen gelassen worden ist. Er muBte aufgegeben werden, weil er in sich ganz undurchfiihrbar und haltlos war. Selbst wenn das Reich ihn mit groBen Mitteln unterstiitzt hatte, ware der stolze Name "Deutsche Nationalbibliothek" mindestens auf viele, viele Jahrzehnte hinaus eine lrrefiihrung und gegeniiber den bestehenden groBen Bibliotheken Deutschlands ein Ubergriff geblieben.

Bibliothek wiirde in bezug auf den Namen ruhig warten konnen, froh, daB sie die Sache hat. - DaB die Bibliotheken sich mehr als bisher gegenseitig helfen miissen, um ihre Eigenart und Besonder· heit weiter auszubilden, und daB f ii r die a 1 ten d e u t s c hen Biicher die deutsche Natiollalbibliothek in den gemeinsamen Schatzen aller groBen deutschen Bib 1 i 0 the ken b est e h t, ist mir nichtzweifelhaft. 3. lch habe daher die feste Zuversicht, daB die zustandigen Stellen die KgI. Bibliothek nicht im Stiche lassen, sondem ihr die Mittel gewahren werden, die sie in den Stand setzen, ihre ideale Aufgabe, die deutsche Nationalbibliothek der Gegenwart darzustellen, bis zum letzten Punkte zu verwirklichen.

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