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By Peter Ochsenschläger

Hinter dem Begriff "Verteilte Systeme" verbergen sich heutzutage so unterschiedliche Konzepte wie Parallelrechner, Rechnernetze, Telekooperation und Multimediaanwendungen. Hauptanwen dungsfeld in diesem Buch ist die Telekooperation. Der Begriff" Verteiltes System," so wie er in diesem Buch verwendet wird, lasst sich informell - und in der Sprechweise der Tele kooperation -charakterisieren durch: - Kooperationspartner (Menschen und/oder Maschinen, allgemein autonome Systeme genannt), - Kooperationsziele, deren Erreichen gemeinsames Handeln der beteiligten Kooperationspartner erfordert (beispielsweise Abschluss eines Vertrags, Erarbeitung einer Spezifikation fur ein technisches method, Fernwartung eines structures, ... ) und - Komm unika tionsmedien, die Kooperationspartner miteinander verbinden (z. B. zum shipping von Sprach-, Bild-, oder textual content information). Der delivery von info aus Sicht eines Kommunikations mediums ist gekennzeichnet durch die Funktionen Senden, Uber tragen, Vermitteln und Empfangen. Aus Sicht der Kooperations associate sind die Produktion der zu sendenden und die Konsumtion der empfangenen info wichtige Begriffe. Kommunikationsmedien erbringen Kommunikationsdienst leistungen, die von den Kooperationspartnern in Anspruch genommen werden konnen. Zu den Eigenschaften verteilter Systeme gehoren - Unsicherheit eines autonomen structures uber den Zustand der anderen an der Kooperation beteiligten autonomen Systeme, - Nebenlaufigkeit und Nichtdeterminismus der Aktionen der autonomen Systeme als Ausflug ihrer Unabhangigkeit, 2 1 Einleitun[!, - Synchronisation ihrer Aktionen als Anforderung aus dem festgelegten Kooperationsziel, - aufeinander abgestimmte Betriebsmittelverwaltung (z. B. Puffer verwaltung von Sender und Empfanger), - aufeinander abgestimmte Mechanismen zur Fehlererkennung und Fehlerbehebung, u. s.

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1 dadurch sichtbar gemacht, daß das benutzte Auf-Abbauprotokoll in zwei lokale Anteile zerlegt ist, die Instanzen genannt werden. Die Kommunikation zwischen diesen Instanzen ist durch die waagrechten Pfeile skizziert. Kooperationspartner A greift auf Funktionen der Protokollinstanz A zu und Kooperationspartner B auf solche der Instanz B. Nachfolgend werden die Protokollinstanzen A und B spezifiziert, nicht jedoch die Kooperationspartner. 1 Protokollstrukturen Das Protokoll besteht aus den Protokollinstanzen A und Bund soll folgende Annahmen formal fassen: 4 Auf- und Abbau von VerbindunRen 55 • für die Verbindungsaufbauphase - nur A darf einen Verbindungsaufbau initiieren; B kann dem Aufbauwunsch entsprechen oder ihn ablehnen, - A darf unmittelbar nach Einleitung des Verbindungsaufbaus von sich aus Abbaumaßnahmen einleiten, - es werden nur Verbindungen nach B aufgebaut (keine Behandlung von Adressierung), - Es können immer wieder von A ausgehende Verbindungswünsche behandelt werden, • für die Datenphase - sie wird weggelassen, da sich das Modell auf Probleme des Aufund Abbaus einer Verbindung beschränkt (es wird im nachfolgend spezifizierten Protokoll jedoch skizziert, wo Datenphasenprotokolle "einzuhängen" sind), • für die Abbauphase - A und B können den Abbau der Verbindung initiieren, - das unterlagerte Kommunikationsmedium löst die Verbindung nicht auf.

Zu beachten ist, daß mit Ablauf eines Timers nicht zwingend geschlossen werden kann, daß tatsächlich ein Fehler aufgetreten ist (vgl. 8); ähnliches gilt oft auch für Fehlermeldungen (vgl. Kap. 10). In realen Systemen wird oft nicht ohne weiteres feststellbar sein, ob ein Fehler aufgetreten ist (Problem der Fehlererkennung). Die Behebung erkannter Fehler wird zum Ziel haben, daß diejenigen Verhaltensweisen des Systems, die als gewünscht angesehen werden, nach der Fehlerbehebung wieder einnehmbar sind (Problem der Fehlerbehebung).

Letzteres hat auch etwas zu tun mit der Art der Dienstleistung. Ein Klassifikationsmerkmal besteht darin, daß das Kommunikationsmedium einen verbindungslosen Dienst zur Verfügung stellen kann (z. B. Briefverkehr) oder einen verbindungsorientierten Dienst (z. B. Telefondienst). In bei den Fällen wird der Transport von Information Regeln genügen müssen, nach denen der Anbieter der Dienstleistung (z. B. die Post) intern seine diesbezüglichen Aktivitäten organisiert. Teile dieser Regeln sind in Form von Kommunikationsprotokollen gefaßt.

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