Download Normale und Pathologische Anatomie der Haut II by Hermann Pinkus (auth.), J. Alkiewicz, R. Andrade, O. PDF

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By Hermann Pinkus (auth.), J. Alkiewicz, R. Andrade, O. Braun-Falco, O. Gans, W. Hauser, K. Lennert, E. Macher, F. Nödl, H. Pinkus, D. Starck, G. K. Steigleder, O. Gans (eds.)

Das Interesse an der allgemeinen pathologischen Anatomie hat in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr zugenommen. Das Wissensgebiet wird in einem mehrbändigen Handbuch, herausgegeben von BücHNER, LETTERER und RouLET, zusammengestellt. Es ist in dem vorliegenden Handbuchbande daher nicht möglich und auch nicht nötig, auf die Grundlagen einzugehen, welche die Voraus­ setzung jeder pathologisch-anatomischen Untersuchung bilden. Vielmehr sollen lediglich diejenigen histologischen und zum Teil auch histochemischen Reaktionen dargestellt werden, die sich bei den einzelnen Krankheitsbildern in der Haut wiederholen. Ihre Kenntnis läßt uns erst das Besondere eines Krankheitsbildes oder eines Einzelfalles erkennen. Zugleich werden die Begriffe, die wir bei der speziellen Histologie verwenden, definiert und ihr ganzer Formenreichtum gezeigt. Es genügt dann bei der Beschreibung des Einzelfalles, diese Phäno­ mene lediglich zu benennen. Nur das Ungewöhnliche muß beschrieben werden. In diesem Sinne ist die allgemeine Pathologie der Hautkrankheiten eine seasoned­ pädeutik der speziellen Histologie. Es führt heute der Weg nicht mehr aus­ schließlich von der speziellen Histologie zu den allgemeinen Phänomenen, sondern umgekehrt von der allgemeinen Grundlage müssen wir zu dem einzelnen Krank­ heitsbild vorzudringen versuchen. Aus der Histologie hat sich die Histochemie entwickelt. Ihre Befunde bestä­ tigen im großen und ganzen das, used to be bereits aus der Morphe anzunehmen struggle. Das histochemische Resultat wird weniger von dem einzelnen Krankheitsbild, als von den allgemeinen pathologischen Reaktionen bestimmt, mit denen es ver­ bunden ist. Wir dürfen daher nicht oder nur in Ausnahmefällen einen Befund erwarten, der für eine bestimmte Dermatose charakteristisch ist.

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Bei Chinesen wurden sie von KATO und MINAMITANI bei allen acht Männern gefunden, mit einem Durchschnitt von 153 Drüsen pro Nase. YAMAGISAWA verfolgte ihre Entwicklung bei japanischen Feten und beobachtete a-Drüsen in der Nasenhaut in 16 von 69 Fällen. Eigene (1958) Untersuchungen an einigen Negerfeten zeigten a-Drüsenanlagen an etwa 20% der Kopfhaarbälge, aber nicht an Brust und Rücken. Gesichtshaut wurde nicht untersucht. Mit regulären Haarfollikeln verbundene apokrine Drüsen findet man zufällig in Probeexcisionen vom Gesicht mit genügender Häufigkeit, um zu vermuten, daß sie wohl bei vielen Menschen vorkommen, nicht nur bei Australnegern, wo ScHIEFFERDECKER (1917) sie zuerst beschrieb.

Dagegen stellten sie eine Verlangsamung der Reaktionszeit von 15 auf 29 min fest. Die Verteilung der Venen am Handrücken ist nach FREERKSEN zwar nicht streng erblich, aber bei eineiigen Zwillingen relativ ähnlich. Es soll ein Zusammenhang der Verzweigungen mit der Konstitution bestehen, indem Astheniker besonders viele Teilungen aufweisen. STRANGMANN -KOEHLER und LunwiG analysierten die "Venigkeit" eingehend nach Gesamtlänge der Venen, Zahl der am Handgelenk eintretenden Gefäße und Zahl der Verzweigungen.

DIPALMA und später SQUIRES beschrieben vier normale Zungentypen: filiform (50-75% ), fungiform (19- 24% ), lineär (4-5%) und fissuriert (2-20% ). Die Zahl der Papillen kann auf solchen Abdrücken gezählt werden. Sie wird von DIPALMA für einen Kreis von 0,5 cm Durchmesser wie folgt Abb. 9. Zunge einer nordamerikanischen Negerin (wahrscheinlich Mischblut). Einzelne Papillen sind pigmentiert. und es existiert eine Pigmentierung der Mucosa in größeren Flecken, die in diesem Bild nur andeutungsweise am Zungenrand über dem Eckzahn sichtbar ist angegeben: filiforme Papillen 23-81 (Durchschnitt 52), fungiforme 3-34 (Durchschnitt 8).

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