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By Wolfgang Bergsdorf (auth.), Nikolaus Jackob, Marcus Maurer, Simone C. Ehmig, Stefan Geiß, Gregor Daschmann (eds.)

Das Verhältnis von Wirklichkeit und ihrer medialen Darstellung ist seit Jahrzehnten eines der zentralen Themen der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Die Frage, wie die Medien die Realität darstellen, hat für viele Forschungsfelder des Fachs Relevanz – etwa für die Nachrichtenselektionsforschung, politische Kommunikationsforschung, Journalismusforschung, Medienwirkungsforschung und Krisen-, Konflikt- und Skandalforschung. Mindestens genauso suitable ist die Frage, welche Folgen akkurate oder inakkurate Realitätsdarstellungen der Medien für Individuum und Gesellschaft haben. Auch für andere Wissenschaftsdisziplinen, etwa für die Rechts- und Politikwissenschaft, und für die angewandte Forschung ist der Umgang der Medien mit Realität von Bedeutung. Anlässlich des 70. Geburtstages von Hans Mathias Kepplinger lässt dieser Band Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Politik, Wirtschaft und angewandter Forschung zum Verhältnis von Medien und Wirklichkeit sowie zu angrenzenden Themen zu Wort kommen.

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Dr. Alfons Söllner ist Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz. Dr. Ralf Walkenhaus ist wissenschaftlicher Assistent an der Universität der Bundeswehr, München.

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Die Wissenschaft, vor allem, wenn sie sich mit dem Menschen beschäftigt, seinem Ich und seinem Wir, ist daher gut beraten, mit Abstand zur Politik zu forschen. Sie entgeht damit der Gefahr, instrumentalisiert zu werden. Bisher ist ihr das gelungen. 16 So trafen wir z. B. “ zusammen, an dem u. a. auch Erwin K. Scheuch, Michael Kunczik, Franz Ronneberger, Alphons Silbermann, Elisabeth Noelle-Neumann und Winfried Schulz teilnahmen. 47 Literatur Buß, Michael/Michael Darkow/Renate Ehlers/Hans-Jürgen Weiß/Karl Zimmer (1984): Fernsehen und Alltag.

Sie vermittelten keine Erkenntnisse darüber, welche Veränderungen sie mental oder psychisch auf der Rezipientenebene verursachten. “ schon weniger ambitioniert. Sie war auch realitätsbezogener. Es war nicht zuletzt die Medienpolitik, die die Kommunikationswissenschaft zu bedrängen versuchte, ihren Zielen einen festen Untergrund für politisches Handeln zu geben. In den 1950er Jahren fanden in Darmstadt die renommierten „Darmstädter Gespräche“ statt. “ Das war ebenso kühn wie vermessen gefragt. Nur ein Schneider kann so fragen und darauf eine Antwort erwarten.

Schulz 2004; 2011, S. 33-39, 79. Aus einem etwas anderen Blickwinkel spricht Schanze (2002) von „Entzeitlichung, Enträumlichung und Vervielfältigung von Kommunikation“. Vgl. Schillemans 2012, S. 51-52. brauch knapper Ressourcen und auch zunehmende Technikabhängigkeit einzelner und der Gesellschaft insgesamt. Die Analogie zwischen Automobil und Medien hat jedoch ihre Grenzen. Sie werden darin deutlich, dass zwar eine wesentliche Leistung beider Techniken im Transport besteht, in einem Fall von Gütern und Menschen, im anderen von Informationen bzw.

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