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By Peter C. Meyer

Das Buch zeigt an Beispielen geschlechtsspezifischer Unterschiede und Auswirkungen der Rollenkonfigurationen auf Gesundheit und Wohlbefinden.

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Ber die Auswirkungen der Kombination von Mutter- und Berufsrolle werden hier zwei gegensätzliche Hypothesen formuliert, die theoretisch gleichcrmassen plausibel sind und deren Gültigkeit allein empirisch entschieden werden soll. Gernäss der Ressourcentheorie wird angenommen, dass berufstätige Mütter nicht mehr Alltagsstress erleben als nicht-berufstätige Mütter und als Frauen ohne Elternrolle, da sie diese Rollenkombination mehr oder weniger freiwillig gewählt haben und als Bereicherung erleben.

Partnerrolle Da wie im letzten Kapitel ausgeführt die Partnerrolle die primäre Unterstützungsrolle ist, kann angenommen werden, dass bei der Partnerrolle die Ressourcen wichtiger sind als die Anforderungen, so dass der partnerbedingte Alltagsstress eher gering und die partnerbedingte soziale Unterstützung relativ hoch ist. Die Partnerrolle basiert idealerweise auf gegenseitiger Liebe oder mindestens Zuneigung und dient der gegenseitigen emotionalen und praktischen Unterstützung. Bei der Verschlechterung der Lebensbedingungen oder der Gesundheit eines Partners, besonders im höheren Alter, können allerdings die Anforderungen für den besser gestellten Partner zunehmen und die Ressourcen abnehmen, so dass zum Beispiel die Betreuung eines kranken Partners als Stress erlebt werden kann.

Das Coping ist als individueller Bewältigungsprozess beschrieben worden. Es hat allerdings auch einen kollektiven, sozial normierten Aspekt, da soziale Rollenerwartungen in unterschiedlichem Ausmass ein wirksames Coping mit Rollenbelastungen beinhalten. Es gehört zum Beispiel zur Erwartung von Sandwichpositions-Rollen, mit den Intra-Rollenkonflikten dieser Rolle umgehen zu können. Wie dies konkret geschehen soll, wird selten durch die Rollenerwartung normiert, aber dass die Belastung bewältigt werden kann, wird erwartet.

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