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By Britta Schinzel (auth.), Britta Schinzel (eds.)

Britta Schinzel lehrt an der Universität Freiburg im Fachbereich Informatik.
Die Autoren sind überwiegend Professoren der Informatik, ferner Dozenten der Soziologie und Unternehmensberater.

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Auch davon wird mehrfach die Rede sein. Ais ich vor vierzig Jahren meine ersten Computervortdige hielt, iiberforderte ich die Vorstellungskraft meiner Zuhorer, die sich nicht den ken konnten, wie dergleichen funktionieren und sich in der Praxis durchsetzen konnte. Heute, wo der Computer etwas Alltagliches geworden ist, iiberfordert man die Vorstellungskraft so mancher Zuhorer, wenn man von den Grenzen des Computers spricht. Man kann sich nicht vorstellen, daB der Computer auf lange Sicht etwas nicht kann.

Es gilt daher, die TA als einen ProzeiS der Verstandigung iiber Technik und der Bewertung zu betrachten, der von den Beteiligten in Gang gehalten wird. Solche TA-Modelle, wie beispielsweise mit der integrierten Technikfolgenforschung von W. Rammert vorgeschlagen, scheinen den heutigen Bedingungen der Technikentwicklung eher angemessen zu sein. Die Fragestellungen der TA ergeben sich yom Standpunkt der zu losenden technischen Probleme wie auch in einer Perspektive, die die technischen Systeme in ihren Wirkungen untersucht.

Die Praxis richtet den Blick auf die konkrete Anwendung, die Erkenntnisgegenstand der Software-Entwickler sein sollte. Gemessen an der universellen Form des Einsatzes informatischer Methoden miiRten Informatiker eigentlich den Willen zum (fachiibergreifenden) Wissen entwickeln, die Neugier auf das Fremde im Gegenstand. Doch geschieht dies kaum. Die Kompetenz eines Programmierers wird zumeist im Umgang mit der Maschine und den Reprasentationsmechanismen gesehen, nicht aber im Uberblick iiber die realen Wirkungspotentiale des Formalismus, den er verwendet.

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