Download über den Cäsarenwahnsinn: Die Krankheit des Kaisers Tiberius by Hans von Hentig PDF

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By Hans von Hentig

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IV. 38). (Non curae gratia presentium, quam in posteros ambitio. Tacitus, Ann. VI. 46). Tacitus laBt sich durch die Moglichkeit einer geistreichen Antithese zu einem unrichtigen Urteil hinreiBen. Tiberius war fiir Ruhmgier zu stump£ geworden, wie sie etwa aus des Agrippa grandioser Bauwut sprach. Die \Velt bin ich, war des Tiberius Grundsatz. Haufig pflegte er die AuBerung fallen zu lassen: wie gliicklich Priamus gewesen, der aile die Seincn iiberlebt babe. Suet Tib. 62. 1) Ahnlich Caligula: Mentis valetudinem et ipse senserat ac subinde de secessu deque purgando cerebro cogitavit.

Sueton, Caligula IS, siehe das ganze Kapitel. e Gelegenheit unbenutzt, seine Freigebigkeit, seine Milde, ja selbst seine Leutseligkeit ins Licht zu setzen .... Sue ton, Nero IO, siehe das ganze Kapitel. KanngieBer, Die Pathographie der Julisch-Claudischen Dynastie. Arch. f. Psych. lt Caligula fiir einen Epileptiker, Claudius fiir einen alkoholischen ,Neurotiker", Nero, meint er, habe an Epilepsie oder Paranoia gelitten. Eine Diagnose des Tiberius fehlt. 4) Sueton, Caligula 3· 5 ) Tacitus, Ann. II.

Ganz wie bei Caligula 4) war seine BrutaliUit nur gegen einen bestimmten Personenkreis gerichtet. Er war nicht wahllos, sondern zielsicher im Sinne seiner Verfolgungsideen. Seine Feinde wollte er treffen, seine Verfolger anfallen, ehe sie ihn erreichten: Erst die Mitglieder seiner Familie, dann den Mann seiner frtiheren Frau, schlief3lich den romischen Hoc hade!. Wenner Verse auf sich bezog 6 ), wenn er daraus, daB Ameisen seine Schlange gefressen batten, den Schluf3 zog, er solle sich vor der Obermacht der Menge htiten, so waren das Beziehungsideen, auch daf3 er sich beklagte, mit einem Selbstmord habe man ihn treffen wollen 6 ), gehort nicht mehr in den Bereich des Normalen.

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