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By Stefan Hornbostel

Stefan Hornbostel ist Hochschulassistent am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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Das System ist nicht so sehr der Ausgangspunkt als das Lebenselement der Argumente. Ludwig Wittgenstein Eine strukturalistische Sichtweise von Theorien hat Stegmüller (1978a, 1978b, 1979, 1981) in die Debatte eingeführt. Er bezieht sich dabei auf quantitativ formulierte physikalische Theorien. Anband seiner Reinterpretation der Kuhnschen Wissenschaftstheorie lassen sich einige der bereits thematisierten Probleme in neuem Licht sehen. Stegmüller (1978a: 172) wirft den Wissenschaftslogikern zwei grundsätzliche Fehler vor: Der eine Fehler besteht in der Imitation des Vorgehens der Metamathematiker (.

Deutlich wird dies an seinen (ironischen) Vorschlägen, den Chauvinismus der Intellektuellen (damit sind wohl vornehmlich die Kritischen Rationalisten gemeint) durch die Entziehung von Steuergeldern einzudämmen (FEYERABEND 1980: 159). Feyerabend kann auf dem Gebiet der Ideen ohne weiteres ein Mehr fordern, er kann aber kaum ausgrenzen, denn selbst dogmatische Methodologien haben natürlich einen Platz im Pluralismus. Kritisch aber wird es, wenn knappe Ressourcen im Spiel sind, dann ist Entscheidung unumgänglich und ein grenzenloser Pluralismus schlicht nicht finanzierbar.

Gewiß: neue Theorien sagen oft Neues voraus - doch fast stets auf Kosten des bereits Bekannten. Was die Logik anlangt, so erkennen wir, daß selbst ihre einfachsten Forderungen in der wissenschaftlichen Praxis nicht eifüllt sind und wegen der Komplexität des Materials auch gar nicht eifüllt sein können. Die Ideen, mit denen die Wissenschaftler das Bekannte darstellen und ins Unbekannte vorstoßen, entsprechen nur selten den strengen Vorschriften der Logik oder reiner Mathematik, und der Versuch, sie ihnen anzupassen, würde der Wissenschaft die Elastizität rauben, ohne die es keinen Fortschritt gibt.

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